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Projektpartner:

Bayerische Staatsbibliothek München

 

gefördert durch

Union der deutschen Akademien des Wissenschaften


Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz


Deutsche Forschungsgemeinschaft

RIdIM-Balken

Erschließung in Deutschland

Die Erschließung der Kunstwerke in der Datenbank folgt formalen (Künstler, Titel, Entstehungsland, bzw. -ort, Technik, Datierung, besitzende Institution, Inventarnummer, etc.) und inhaltlichen Kriterien (allgemeine und musikalische Ikonographie, Musikinstrumente, allgemeine Beschreibung).

Derzeit sind in der Münchner Arbeitsstelle rund 20.500 Musikdarstellungen aus ca. 140 Sammlungen (Bibliotheken und Museen im alten Bundesgebiet) erschlossen.

Liste der erschlossenen Sammlungen  (PDF-Datei)

Ca. 4500 Darstellungen sind nur auf Karteikarten aufgenommen. Diese Karteikarten wurden 1975 mit standardisierten Feldern versehen, die eine Basiserschließung gewährleisten. Erfasst sind dabei:

A) Allgemeine Angaben: Erfassende Arbeitsstelle, Erfasser, RIdIM-Sigeln
B) Formale Angaben zum Objekt: Künstler, Titel, Entstehungsort, Datierung, Material und Technik sowie Größe des Objekts
C) Angaben zur verwaltenden Institution (Museum, Inventarnummer, Signatur)
D)

Inhaltliche Angaben: Bildthema, musikalische Ikonographie, Musikinstrumente

 

Neben einer Aufstellung nach Standorten wurden weitere Karteien angelegt nach Musikinstrumenten, nach zeitlicher Einordnung und nach Bildthemen. 

Seit 1989 werden die erfassten Kunstobjekte mit Hilfe einer Datenbank erschlossen, in der z.Zt. ca. 15.500 Objekte beschrieben sind. Verwendet wird das für die kunstgeschichtliche Katalogisierung geschaffene System „HIDA“ der Fa. Startext, das u.a. auch für die Erfassung im Rahmen des sog. „Marburger Index“ genutzt wird. Die Datenstruktur der Datenbank beruht auf dem in Marburg erarbeiteten „MIDAS“ (Marburger Informations- und Dokumentations- und Administrations-System), das für die Arbeit an der Münchner RIdIM-Arbeitsstelle jedoch den spezifischen Bedürfnissen angepasst wurde. So sollten zum einen die musikhistorischen Aspekte der Erfassung ein größeres Gewicht bekommen und zum anderen die Datenbankinhalte auch für den kunsthistorisch nicht geschulten Benutzer leicht zugänglich und nutzbar sein.

Gleichzeitig wurde mit der Datenbank die Standardisierung einzelner Feldinhalte ausgebaut, insbesondere die Bereiche „Musikinstrumente“ und „Beschreibung bzw. Klassifizierung der Bildinhalte“: Die Musikinstrumente werden seit der Einführung der Datenbank unter Einbeziehung der Hornbostel-Sachs-Klassifikation verzeichnet. Die Instrumentennamen sind in deutscher sowie intern in englischer Sprache recherchierbar. Die ikonographische Beschreibung bzw. die Erfassung der allgemeinen Bildhinhalte sowie der musikalischen Kontexte folgt dem internationalen „ICONCLASS“-System, das eine detaillierte Klassifizierung dieser Zusammenhänge ermöglicht. Neben Klassifikationsstellen (Notationen) für die Bildinhalte werden auch (wiederum in Deutsch und Englisch) Schlagworte bzw. Kurzumschreibungen angegeben. 

Das Datenbankschema orientiert sich am Schema des Marburger Informations- und Dokumentations- und Administrations-System (MIDAS). Neben einem Hauptdatensatz, der das Objekt beschreibt, sind auch Normdatenbanken (der Künstler, der Ikonographie, der Musikinstrumente, der Bezeichnung der Sammlungen sowie der Sekundärliteratur) angebunden, die die Einheitlichkeit der verwendeten Begriffe und Bezeichnungen garantieren. Dies ist gerade für spätere Recherchen in den Daten unerläßlich.


Ausführliches Datenbankschema (PDF-Datei)


Bis zur gänzlichen Überspielung aller Daten in die Internetdatenbank ist bei umfassenden Recherchen ein Besuch bei der Münchner Arbeitsstelle bzw. eine direkte Anfrage (per Brief, Fax oder E-Mail) empfehlenswert. Vor Ort in den Räumen in der BSB kann im Karteisystem bzw. in der lokalen Erschließungsdatenbank recherchiert werden.