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Projektpartner:

Bayerische Staatsbibliothek München

 

gefördert durch

Union der deutschen Akademien des Wissenschaften


Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz


Deutsche Forschungsgemeinschaft

RIdIM-Balken

Projektziel

Das „Répertoire Internationale dIconographie Musicale“ (RIdIM) wurde 1972 von Vertretern des International Council of Museums (ICOM), der International Musicological Society (IMS) und der International Association of Music Libaries, Archives and Documentation Centres (IAML) ins Leben gerufen. Der Projektverbund orientiert sich in seiner Organisation mit der Einrichtung einzelner Ländergruppen am "Répertoire International des Sources Musicales" (RISM), dem internationalen Quellenlexikon der Musik.
Die Zentrale der Unternehmung befand sich bis 1997 in New York. Bis 2005 wurde das Unternehmen als lockerer Länderverbund weitergeführt. 2004/2005 konnte eine neue zentrale Anlaufstelle (Sekretariat) am Institut Nationale d'Histoire de l'Art (INHA) in Paris eingerichtet werden. Das Sekretariat bzw. nun neu benannte "RIdIM International Centre" befand sich 2010-2013 in London am Institute of Musical Research, School for Advanced Study, University of London ( http://music.sas.ac.uk/). Aktuell werden die Geschäfte von der Association RIdIM ( https://ridim.org) geführt.

Ziel des RIdIM-Projekts ist die Erfassung und Erschließung aller Werke der bildenden Kunst und des Kunsthandwerks, die mit Musik und Tanz in Zusammenhang stehen, ohne zeitliche Eingrenzung (Kunstwerke aus allen Epochen).
Projektziel der einzelnen Länderarbeitsgruppen ist in diesem Rahmen die Sichtung aller Kunstwerke, die im entsprechenden Staatsgebiet zugänglich sind, und die Erfassung und Erschließung musikikonographisch relevanter Objekte.
Um diese bereits für Deutschland gewaltige Materialmenge organisatorisch bewältigen zu können, werden in einem ersten Schritt alle größeren Sammlungen (v.a. Museen und Bibliotheken) jeweils vor Ort möglichst vollständig gesichtet. Die in Frage kommenden Stücke werden nach den internationalen Rahmenvereinbarungen bzw. nach den internen Richtlinien der Münchener RIdIM-Arbeitsstelle erschlossen. Zusätzlich zur textbasierten Katalogisierung wird angestrebt, von den beschriebenen Objekten entsprechende Abbildungen (analog und digital) zur Dokumentation zu archivieren.